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Bruschetta

Portionsgröße: 110 g 
  • 900 g
    Steinpilze-Scheiben, TK
  • 10,0 g
    Gewürzsalz für Gänse und Enten
  • 10,0 ml
    heller Balsamico-Essig
  • 20,0 g
    Grünkohlsalat
  • 100 g
    Büffelmozzarella (52% Fett)
  • 200 g
    Ciabatta, TK
  • 30,0 ml
    natives Olivenöl

Die Steinpilze auftauen lassen und trocken tupfen. Der Personenzahl entsprechend schöne Stücke raussuchen und beiseitelegen. Die restlichen Pilze in heißem Pflanzenöl anbraten. Den entstandenen Saft runterkochen lassen, bis die Pilze wieder richtig braten. Nun mit der Würzmischung abschmecken und nochmals durchbraten. Mit dem Essig ablöschen und nach Belieben abschmecken. Den Steinpilzsalat anschließend kaltstellen.

Den Grünkohl putzen, waschen und trocken schleudern. Den Mozzarella in Würfel schneiden und mit den jungen Grünkohlblättern unter die Steinpilze heben. Nach Belieben würzen.

Das Ciabatta in Scheiben schneiden und in heißem Olivenöl anbraten.

Die gerösteten Brotscheiben mit dem Salat belegen.

Die gesammelten Pilzscheiben in einer Grillpfanne ohne Öl grillen, bis ein Muster zu erkennen ist

Profi-Tipp

Wer möchte, schneidet das Brot in Würfel und mischt diese unter den Salat.

Unsere Empfehlung zum Anrichten

Das belegte Ciabatta auf einen Teller legen. Mit den gegrillten Steinpilzscheiben dekorieren. Nach Belieben mit Wildkräuterpesto, Tomatenwürfeln und Shiso Kresse garnieren.

 

Nährwerte für das gesamte Rezept

Nährwertepro 100 gpro Portion
Kilojoule (kJ)433,6 kJ477,0 kJ
Kilokalorien (kcal)103,6 kcal114,0 kcal
Fett (g)4,8 g5,3 g
... davon gesättigte Fettsäuren (g)0,5 g0,5 g
Kohlenhydrate (g)10,0 g11,0 g
... davon Zucker (g)1,2 g1,3 g
Eiweiß (g)4,3 g4,7 g
Salz (g)1,0 g1,1 g

Lebensmittelinformations-Verordnung – was ist zu beachten?

Seit Dezember 2014 sind Verpflegungsbetriebe verpflichtet, ihre Tischgäste über Zutaten zu informieren, die allergische Symptome oder Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Erfahren Sie, welche das sind und was Sie zu beachten haben ...

Lebensmittelinformations-Verordnung

Allergene in den Rezept-Komponenten

Bruschetta
Laktose
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Steinpilz 

Steinpilze

Produktname: Dt.: Steinpilz; engl.: yellow boletus/cépe; frz.: cépe/bolet

Der Steinpilz ist eine ganz besondere Art von Pilz. Er ist der Pilz, der sich den natürlichen Raum nicht nehmen lässt. Steinpilze gedeihen nur in der Natur, sie lassen sich nicht züchten.
Geschichte
Steinpilze sind in Mitteleuropa auch unter dem Synonym „Herrenpilze“ bekannt, da im Mittelalter alle Steinpilze den Grundherren abgeliefert werden mussten. Sie sind auch bekannt unter Doberling, Dobernigel, Braunkopp und Pülstling.
Herkunft
Steinpilze sind auf der Nordhalbkugel zu finden, aber auch in Marokko und Mexiko sind sie Zuhause. Steinpilze können nicht gezüchtet werden, sie wachsen nur wild. Es wurde noch immer kein Substrat gefunden, das den natürlichen Lebensbedingungen des Steinpilzes entspricht.
Familie & Arten
Der Steinpilz – auch Herrenpilz genannt – gehört zu Familie der Dickröhrlinge. Von ihm gibt es über 50 verschiedene Arten.
Merkmale
Der Hut vom Steinpilz kann bis zu 25 cm breit werden, für gewöhnlich ist er aber eher in 5–15 großen Exemplaren zu finden.
Verwendung
Der Steinpilz kann in verschiedenen Arten zubereitet werden – z.B. geschmort, gebraten, getrocknet oder gar jung geerntet in Essig eingelegt. Durch den nussigen Geschmack ist er ein beliebter Speisepilz und somit eine kulinarische Delikatesse.
Nährwerte

Der Steinpilz besteht aus durchschnittlich 90 % Wasser und verglichen mit anderen Pilzen enthält er ziemlich viel Eiweiß zwischen 2,5 und 5,4 %. Er enthält 31 kcal und kein Fett.

Lagerung & Aufbewahrung
Man sollte Steinpilze nicht im direkten Sonnenlicht oder in Zugluft liegen lassen, weil sie sonst austrocknen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen werden sie dagegen schmierig. Am besten man verzehrt die Steinpilze noch am gleichen Tag, an dem sie gesammelt wurden.
Qualität & Einkauf
Beim Einkauf sollten Sie darauf schauen, dass unter dem Hut die Röhren weiß bis buttergelb sind, dann ist er frisch. Wenn die Röhren grünlich scheinen, sind es schon ältere Exemplare.
Gesundheit & Wirkung
Steinpilze sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. 100 g enthalten unter anderem 187 mg Selen und 1500 mg Zink.

Grünkohl 

Grünkohl

Produktname: Dt.: Grünkohl; engl.: green cabbage; frz.: chou frisé

Grünkohl ist das Gemüse mit den vielen Namen. Egal, ob man ihn Braunkohl, Hochkohl, Winterkohl, Krauskohl, Lippische Palme, Oldenburger Palme, Friesische Palme, Moos oder auch Federkohl nennt – das Gemüse ist in den Wintermonaten der Klassiker in deutschen Küchen.

Geschichte

 Grünkohl ist eines der ältesten Kohlsorten. Ursprünglich kommt der Grünkohl vermutlich aus Griechenland und zählte bei den Römern als Delikatesse. Bauern, die zu der Zeit Grünkohl anbauten, brachten es dadurch oft zu Wohlstand. Im deutschsprachigen Raum wurde Kohl erstmals im Mittelalter erwähnt, wobei man davon ausgeht, dass der Anbau und Verzehr schon länger praktiziert wurden. Der krause Kohl wurde im 16. Jahrhundert in mehreren Kräuterbüchern abgebildet.

Herkunft

Die typischen Anbaugebiete sind Mittel- und Westeuropa, Nordamerika sowie Ost- und Westafrika. In Deutschland wird der Kohl vorzugsweise in Norddeutschland angebaut; 30 % alleine in Niedersachsen mit 5.700 Tonnen pro Jahr. Aber auch in Bayern wird ein Teil des deutschen Grünkohls produziert. Im Norden Deutschlands findet alle Jahre wieder zwischen Bremen und Oldenburg die Diskussion statt, in welchen der beiden Städte Grünkohl als "Spezialität" gilt. Dabei können die Bremer die längste Tradition nachweisen, denn sie zelebrieren seit 1545 ein öffentliches Grünkohlessen.

Familie & Arten

Es gibt niedrig, halb hoch und hoch wachsende Grünkohlsorten, die sich auch in Form, Farbe und Kräuselung der Blätter unterscheiden können, im Geschmack jedoch wenig variieren. In Gegenden, in denen im Winter viel Schnee fällt, sollte man niedrige Sorten wählen, da die hohen Pflanzen der Schneelast nicht gut standhalten können.

Merkmale

Die stark gekrausten Blätter, mit kräftig, verdickten Mittelrippen, sind locker an einem hohen Strunk verteilt. Grünkohl hat einen würzigen, dabei aber auch leicht süßlichen Kohlgeschmack. Mit dem Grünkohl verwandt ist auch der in Italien angebaute Cavalo nero – der Schwarzkohl. Die Blätter des Schwarzkohls haben eine dunkle Farbe und sind nicht so kraus wie die des Grünkohls. Geschmacklich kommt er dem Grünkohl sehr nahe und wird auch wie dieser zubereitet.

Verwendung

Grünkohl wird klassisch als herzhafte Gemüsebeilage zu geräuchertem Fleisch, Würstchen und Kartoffeln serviert. Aber auch Suppen, Eintöpfe und pikante Salate lassen sich daraus kreieren. Es gilt: Grünkohl wird immer erst blanchiert, dann geschmort. Junge Blätter sind gar, wenn sie zusammenfallen, harte Blätter, wenn sie weich und zart sind.

Nährwerte

100 g frischer Grünkohl hat lediglich 37 kcal.

Lagerung & Aufbewahrung

Grünkohl generell kühl und trocken lagern. So hält er sich etwa 2 Tage.

Qualität & Einkauf

Achten Sie darauf, dass die Blätter knackig, frisch und grün aussehen. Meiden Sie Grünkohl mit welken, trockenen oder gelblichen Spitzen.

Gesundheit & Wirkung

Grünkohl ist die eiweiß- und kohlenhydratreichste Kohlsorte überhaupt. Außerdem ist er nach Paprika und Brokkoli das Gemüse mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt und somit besonders im Winter ein sehr guter Energiespender. Viel Vitamin C trägt zur Stärkung des Immunsystems bei. Zudem wirkt Grünkohl positiv gegen Osteoporose und enthält mehr Vitamin E als nahezu jedes andere Gemüse, das gegen freie Radikale und frühzeitiges Altern wirkt. Zudem hilft Grünkohl bei Verstopfung, entgiftet den Darm und kräftigt die Schleimhäute. Die in Grünkohl enthaltenen Flavonoide können Krebs vorbeugen.

Mozzarella 

Mozzarella

Produktname: Dt.: Mozzarella; engl.: mozzarella; frz.: mozzarella

Zusammen mit Tomaten und Basilikum machte der Kugelkäse Karriere in deutschen Küchen. Anfänglich wurde er nur aus Büffelmilch hergestellt. Mittlerweile ist der kleine Italiener bei Groß und Klein aber so beliebt, dass man ihn heute auch aus Kuhmilch gewinnt. So oder so: Sein milder Geschmack kann viel mehr als nur Gemüse aufpeppen!

Geschichte

Sicher belegt ist es zwar nicht – aber Wissenschaftler glauben, dass schon die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. einen Käse ähnlich wie Mozzarella aus Schaf- oder Ziegenmilch herstellten. Auf jeden Fall ist der Kugelkäse aber ein echter Italiener: Aus dem 12. Jahrhundert bezeugen Dokumente, dass Mönche des Klosters San Lorenzo di Capua Pilgern etwas Brot mit einem Stück Käse anboten, den sie „mozza“ nannten. Der Name leitet sich vom italienischen Wort „mozzare“ für „abtrennen/abschneiden“ ab.

Der Begriff „,mozzarella“ taucht zum ersten Mal im 15. Jahrhundert auf. Etwa zur gleichen Zeit begann man, mit Produkten aus Wasserbüffelmilch zu handeln. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Mozzarella dann bei jedermann beliebt – kein Wunder, dass der Käse ab Mitte des 20. Jahrhunderts seinen Siegeszug quer durch Europa antrat. Heute wird Mozzarella bei uns wegen der großen Nachfrage fast ausschließlich aus Kuhmilch hergestellt.

Merkmale

Mozzarella-Kugeln haben keine Rinde. Sie sind weiß mit glänzender Oberfläche. Mittlerweile gibt es den Käse aber auch in Zöpfen, in Stangen- oder in Blockform.

Verwendung

Undenkbar ohne den Kugelkäse ist natürlich die Pizza Margherita – er verleiht ihr den ganz typischen Geschmack. Der Klassiker schlechthin: Mozzarella mit Tomate und Basilikum. Etwas Balsamico oder Pesto darüber, schon ist ein köstliches italienisches Gericht fertig. Vielleicht versuchen Sie auch mal diese Variante: Statt Tomaten und Basilikum lassen sich die Käsescheiben auch prima mit Erdbeeren und Pistazien anrichten.

In Form von Mini-Bällchen, z. B. mariniert mit Knoblauch, Zitronensaft und Kräutern, ist Mozzarella ideal zum Aperitif. Tomate-Mozzarella-Spießchen bereichern jedes Buffet. Salate peppt der kleine Italiener selbstverständlich ebenso auf. Sein zarter Schmelz verfeinert aber auch Saucen. Aufläufe und Gratins lassen sich prima damit überbacken. Wie wäre es außerdem mit einem herzhaften Schinken-Mozzarella-Strudel? Oder Sie zaubern aus Auberginen und Mozzarella einen Dip – Ihre Gäste werden auf jeden Fall begeistert sein!

Nährwerte

100 g Mozzarella haben ca. 250 Kalorien und 20 g Fett. Für eine Diät ist er also nur bedingt geeignet, trotzdem kann er mit knapp 19 g Eiweiß und viel Kalzium glänzen: Ganze 450 mg finden sich in 100 g. Außerdem sind weitere wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Phosphor, Kalium und Magnesium mit an Bord. Der Kugelkäse ist zudem reich an verschiedenen B-Vitaminen, Niacin, Folsäure, Vitamin A, D, K und E.

Lagerung & Aufbewahrung

Mozzarella ist als Frischkäse dazu bestimmt, bald verbraucht zu werden. Auf jeden Fall muss er gekühlt gelagert werden – so hält er ein paar Tage.

Qualität & Einkauf

Achten Sie darauf, dass Mozzarella-Beutel nicht aufgebläht sind – das ist ein Zeichen für Überlagerung, mangelnde oder unterbrochene Kühlung oder Gährung.

Gesundheit & Wirkung

Mozzarella ist, wie andere Käsesorten, durch seinen hohen Kalziumanteil gut für Knochenbau und Zähne – so kann er Osteoporose vorbeugen. Er unterstützt außerdem die Blutgerinnung. Sein Milcheiweiß enthält lebenswichtige Aminosäuren. Phosphor braucht der Körper für den Aufbau der Zellwände und den Energiestoffwechsel. Magnesium stärkt die Nerven- und Muskelfunktionen sowie den gesamten Stoffwechsel.

Olivenöl 

Olivenöl

Produktname: Dt.: Olivenöl; engl.: olive oil; frz.: huile d’olive

Olivenöl gehört zur mediterranen Esskultur wie der Löffel zur Suppe. Und kein anderes Lebensmittel verbindet kulinarischen Genuss so gut mit gesundheitlichen Aspekten wie das „grüne Gold“ des Mittelmeeres. Aber wussten Sie schon, dass es genaugenommen ein Fruchtsaft ist?
Geschichte

Griechen, Römer, Hebräer und Ägypter kannten schon in der Antike den Ölbaum, dessen Früchte die Oliven sind. Auf Kreta war die Olive z. B. bereits 6000 v. Chr. ein wichtiges Nahrungsmittel. Die Dichter des Altertums priesen die kleine Frucht und ihr Öl in ihren Schriften an – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Grundstoff für Heilsalben sowie Kosmetik und sogar als Lichtquelle.

Den Siegern bei Olympia wurde ein Kranz aus Ölzweigen gewunden, und auch in der griechischen Mythologie spielte der Ölzweig eine Rolle. Einer Sage nach wurde die Stadt Athen nach der Göttin Athene benannt, weil sie den Einwohnern den Ölbaum schenkte. Woher der Olivenbaum aber ursprünglich kommt, ist nicht ganz geklärt. Manche sagen, er stamme aus dem Gebiet zwischen dem Iran und Syrien, andere meinen, er komme aus Asien, wieder andere glauben, die Olive war immer schon im Mittelmeerraum zu Hause.

Herkunft

Weltweit gibt es heute ca. 750 Millionen Olivenbäume – rund 473 Millionen davon finden sich am Mittelmeer, vor allem in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Tunesien und Frankreich. Sie wachsen aber auch in Japan, Afrika, Südamerika, Australien, Indien und China. Wenn es ums Produzieren von Olivenöl geht, hat Spanien die Nase vorn, Italien ist allerdings der größte Exporteur.

Familie & Arten

Der immergrüne Olivenbaum mit seinen silbrig glänzenden, graugrünen Blättern wird auch Echter Ölbaum genannt und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Olea europaea, so der wissenschaftliche Name, wächst als reich verzweigter, im Alter knorriger Baum; er kann 10–20 m groß und mehrere 100 Jahre alt werden. Seine Früchte zeigen sich unreif erst in einem zarten Grün, im reifen Zustand sind sie schwarz-violett gefärbt. Es gibt mehrere Unterarten und viele Sorten des Olivenbaums. Allein im Mittelmeerraum wachsen über 1.000 verschiedene Ölbaum-Sorten.

Merkmale

Öl von eher grünlicher Farbe stammt von unreifen Oliven und schmeckt in der Regel sehr intensiv. Werden reife, dunkle Oliven gepresst, entsteht ein deutlich milderes, hellgelbes Öl. Generell wird Olivenöl in 3 Geschmacksrichtungen eingeteilt:

  • Leicht, mild harmonisch
  • Fruchtig
  • Kräftig, intensiv

Die Olivensorte gibt dabei die Geschmacksrichtung vor; diese wird noch durch den Reifegrad beeinflusst: Je früher die Olive geerntet wird, desto kräftiger und grasiger schmeckt das Öl. Und wie beim Wein hängt auch beim Olivenöl der Geschmack zusätzlich vom Klima und vom Anbaugebiet ab.

Verwendung

Der Rauchpunkt von Olivenöl nativ extra liegt bei 180 °C, von einfachem Olivenöl sogar erst bei 210 °C. Es lässt sich also keineswegs nur für Vinaigretten verwenden, sondern eignet sich auch sehr gut zum Braten, Schmoren und Frittieren. So werden Fleisch- und Fischgerichte sowie frittierte Speisen bekömmlicher und gesünder, als wenn sie mit tierischen Fetten zubereitet werden.

Besonders zart schmecken z. B. Steaks oder Koteletts, wenn sie vor dem Braten einige Stunden mit Olivenöl, Kräutern, Knoblauch und Pfeffer mariniert wurden. Auch in Desserts ist Olivenöl eine tolle Alternative zu Butter: Biskuit- und Brandteige gelingen mit Olivenöl perfekt, Sandkuchen bleibt damit länger weich und saftig. Und natürlich gehört ein hochwertiges Olivenöl in jedes gute Pesto!

Nährwerte

Olivenöl besteht zu etwa 70 % aus einfach ungesättigten Fettsäuren. Dazu kommen 5–10 % gesättigte Fette und 20–25 % mehrfach ungesättigte Fette. 100 ml Olivenöl haben knapp 900 Kalorien, 13,2 mg Vitamin E und je 1 mg Kalzium und Natrium.

Lagerung & Aufbewahrung

Olivenöl sollte man kühl – bei Temperaturen zwischen 10–16° C – und dunkel, aber nicht im Kühlschrank lagern, da es dort trübe wird und ausflockt. Allerdings wird es wieder klar, wenn man es eine Zeit lang bei Raumtemperatur stehen lässt. Unabhängig von der Mindesthaltbarkeitsangabe gilt: Je frischer das Öl, desto besser schmeckt es. Angebrochene Flaschen sollten spätestens nach 2 Monaten aufgebraucht sein. 

Qualität & Einkauf

Ähnlich wie Wein ist Olivenöl ein Naturprodukt, dessen Herstellung viel Aufwand benötigt, wenn es hochwertig sein soll. Es kann daher nicht billig sein. Olivenöl wird in verschiedene Qualitätsstufen eingeteilt:

  • „Nativ extra“ oder „extra vergine“: So darf nur ein Olivenöl bezeichnet werden, das ausschließlich mit mechanischen Verfahren, kalt, bei höchstens 27° C und ohne Einsatz von Chemikalien aus frischen Oliven gewonnen wird. Es darf höchstens 0,5 % freie Fettsäuren pro 100 ml enthalten und gehört dann zur höchsten Qualitätsstufe.
  • „Nativ“: Dieses Öl wird auf die gleiche Weise wie Olivenöl nativ extra hergestellt, darf aber einen Säuregehalt von 0,5 bis 2 % haben.
  • „Raffiniert“: Das Öl wird chemisch aufbereitet.
  • „OIivenöl“: Die Mischung aus raffiniertem und nativem Olivenöl bekommt durch den nativen Teil zumindest teilweise seinen typischen Geschmack. Allerdings ist ein bestimmtes Mischungsverhältnis nicht vorgeschrieben; es kann sein, dass auch nur 1 % natives Öl darin vorhanden ist. Die meisten gesundheitlich positiven Eigenschaften des Olivenöls gehen durch das Mischen ebenso wie der Geschmack verloren.
Gesundheit & Wirkung

Weil die einfach ungesättigten Fettsäuren im Olivenöl zwar den schlechten LDL-, nicht aber den guten HDL-Wert des Cholesterins im Blut reduzieren, schützt es vor Herz- und Gefäßerkrankungen. Es ist außerdem leicht verdaulich und hilft dem Körper dabei, Vitamine und Mineralstoffe umzusetzen. Es schützt die Schleimhäute, regt die Galle an und soll sogar verhindern, dass sich Gallensteine bilden.

Geschirr & Co. für optischen Genuss

Churchill, Stonecast, Stone Grey, Triangel Bowl, 23,5 cm, 60 cl

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